Funktionen - Bayard Ausbildung

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Steuerungen > SPS LOGO
Auszug der meistverwendeten Funktionsblöcke des Logos im Unterricht.
Alle Funktionsblöcke entnehmen Sie den Dokumenten zum LOGO!
Die Beschreibungen stammen aus der Siemens-LOGO!-Anleitung.
Digitale Ein- und Ausgänge und Merker
Digitaler Eingang (max. 24)
Binär 0 / 1
• I 1 bis I 24
• +24 VDC oder
• 230 VAC

Digitaler Ausgang (max. 20)
Binär 0 / 1
• Q 1 bis Q 20
• potentialfreien Relaiskontakt oder
• Transistorausgang 24 VDC

Merker
M08 = Anlaufmerker
M27 = Merker für Zeichensatz der Meldung

M25 = LOGO! Anzeige mit weisser Hintergrundbeleuchtung
M28 = LOGO! Anzeige mit gelber Hintergrundbeleuchtung
M29 = LOGO! Anzeige mit roter Hintergrundbeleuchtung

M26 = LOGO! TD; Anzeige mit weisser Hintergrundbeleuchtung
M30 = LOGO! TD; Anzeige mit gelber Hintergrundbeleuchtung
M31 = LOGO! TD; Anzeige mit roter Hintergrundbeleuchtung

Grundfunktionen
AND (und)
max. 4 Eingänge, am Eingang einzeln negierbar

Der Ausgang der AND-Funktion nimmt nur dann den Zustand 1 an, wenn alle Eingänge den Zustand 1 haben, das heisst geschlossen sind.
Wird ein Eingang dieses Blocks (x) nicht benutzt, gilt für den Eingang: x = 1.

AND mit Flankenauswertung
max. 4 Eingänge, am Eingang einzeln negierbar

Der Ausgang der AND-Funktion mit Flankenauswertung nimmt nur dann den Zustand 1 an, wenn alle Eingänge den Zustand 1 haben und im vorherigen Zyklus mindestens ein Eingang den Zustand 0 hatte.
Der Ausgang bleibt für genau einen Zyklus auf 1 gesetzt und muss anschließend für mindestens einen Zyklus wieder 0 werden, bevor er erneut den Zustand 1 annehmen kann.
Wird ein Eingang dieses Blocks nicht benutzt (x), gilt für den Eingang: x = 1.

NAND (nicht und)
max. 4 Eingänge, am Eingang einzeln negierbar

Der Ausgang der NAND-Funktion (not AND) nimmt nur dann den Zustand 0 an, wenn alle Eingänge den Zustand 1 haben, das heisst geschlossen sind.
Wird ein Eingang dieses Blocks nicht benutzt (x), gilt für den Eingang: x = 1.

NAND mit Flankenauswertung
max. 4 Eingänge, am Eingang einzeln negierbar

Der Ausgang bleibt für genau einen Zyklus auf 1 gesetzt und muss anschliessend für mindestens einen Zyklus wieder 0 werden, bevor er erneut den Zustand 1 annehmen kann.
Wird ein Eingang dieses Blocks nicht benutzt (x), gilt für den Eingang: x = 1.

OR (oder)
max. 4 Eingänge, am Eingang einzeln negierbar

Der Ausgang der OR-Funktion nimmt den Zustand 1 an, wenn mindestens ein Eingang den Zustand 1 hat, d.h. geschlossen ist.
Wird ein Eingang dieses Blocks nicht benutzt (x), gilt für den Eingang: x = 0.

NOR (nicht oder)
max. 4 Eingänge, am Eingang einzeln negierbar

Der Ausgang einer NOR-Funktion (NOT OR) nimmt nur dann den Zustand 1 an, wenn alle Eingänge den Zustand 0 haben, also ausgeschaltet sind. Sobald einer der Eingänge eingeschaltet wird (Zustand 1), wird der Ausgang ausgeschaltet.
Wird ein Eingang dieses Blocks nicht benutzt (x), gilt für den Eingang: x = 0.

XOR (exclusives oder)
max. 2 Eingänge, am Eingang einzeln negierbar

Der Ausgang einer XOR-Funktion (exclusive OR) nimmt den Zustand 1 an, wenn die Eingänge unterschiedliche Zustände besitzen.
Wird ein Eingang dieses Blocks nicht benutzt (x), gilt für den Eingang: x = 0.

NOT (nicht)
max. 1 Eingang

Der Ausgang einer NOT-Funktion nimmt den Zustand 1 an, wenn der Eingang den Zustand 0 hat. Der Block NOT negiert den Zustand des Eingangs.
Der Vorteil des NOT ist zum Beispiel: Für LOGO! benötigen Sie keine Öffner mehr. Sie benutzen einen Schliesser und wandeln ihn mit dem Block NOT in einen Öffner um.

Sonderfunktionen Timer
Einschaltverzögerung

Bei der Einschaltverzögerung wird der Ausgang erst nach einer parametrierbaren Zeit durchgeschaltet.

  • Eingang Trg (Trigger) löst die Einschaltverzögerung aus.
  • Ausgang Q schaltet nach Ablauf der parametrierten Zeit T ein, wenn dann Trg noch gesetzt ist.
  • Parameter:
    T = Verzögerungszeit, nach der der Ausgang eingeschaltet wird (Ausgangssignal wechselt von 0 nach 1).
    Remanenz ausgewählt (on) = der Zustand wird remanent (dauernd) gespeichert.

Ausschaltverzögerung

Bei der Ausschaltverzögerung wird der Ausgang erst nach einer parametrierbaren Zeit zurückgesetzt.

  • Mit der fallenden Flanke (Wechsel von 1 nach 0) am Eingang Trg (Trigger) starten Sie die Zeit für die Ausschaltverzögerung.
  • Über den Eingang R (Reset) setzen Sie die Zeit für die Ausschaltverzögerung zurück und setzen den Ausgang auf 0. Rücksetzen hat Vorrang vor Trg.
  • Ausgang Q schaltet mit Trg ein und bleibt bis zum Ablauf von T eingeschaltet.
  • Parameter:
    Die Zeit T, nach der der Ausgang ausgeschaltet wird (Ausgangssignal wechselt von 1 nach 0).
    Remanenz ausgewählt (on) = der Zustand wird remanent (dauernd) gespeichert.

Ein- und Ausschaltverzögerung

Bei der Ein-/Ausschaltverzögerung wird ein Ausgang nach einer parametrierbaren Zeit durchgeschaltet und nach einer ebenfalls parametrierbaren Zeit zurückgesetzt.

  • Mit der steigenden Flanke (Wechsel von 0 nach 1) am Eingang Trg (Trigger) starten Sie die Zeit für die Einschaltverzögerung. Mit der fallenden Flanke (Wechsel von 1 nach 0) starten Sie die Zeit für die Ausschaltverzögerung.
  • Ausgang Q schaltet nach Ablauf der parametrierten Zeit TH ein, wenn dann Trg noch gesetzt ist. Q schaltet nach Ablauf der Zeit TL wieder aus, wenn Trg inzwischen nicht wieder gesetzt wurde.
  • Parameter:
    TH Verzögerungszeit, nach der der Ausgang eingeschaltet wird (Ausgangszustand wechselt von 0 nach 1). TL Verzögerungszeit, nach der der Ausgang ausgeschaltet wird (Ausgangszustand wechselt von 1 nach 0).
    Remanenz ausgewählt (on) = der Zustand wird remanent gespeichert.

Impulsgeber (Blinkrelais)

Die Impulsform des Ausgangs lässt sich über das parametrierbare Impuls-/Pausenverhältnis ändern.

  • Über den Eingang En schalten Sie den asynchronen Impulsgeber ein und aus.
  • Über den Eingang Inv lässt sich das Ausgangssignal des aktiven asynchronen Taktgebers invertieren.
  • Ausgang Q schaltet zyklisch mit den Taktzeiten TH und TL ein und aus.
  • Parameter:
    TH, TL: Die Impulsdauer (TH) und die Impulspausendauer (TL) können eingestellt werden.

Wischrelais (Impusausgabe)

Ein Eingangssignal erzeugt am Ausgang ein Signal von parametrierbarer Dauer.

  • Über den Eingang Trg (Trigger) starten Sie die Zeit für das Wischrelais.
  • Ein Impuls an Trg schaltet Ausgang Q ein. Der Ausgang bleibt bis zum Ablauf von T eingeschaltet, wenn Trg solange 1 ist. Wechselt Trg vor Ablauf von T zurück nach 0, so wird auch der Ausgang auf 0 gesetzt.
  • Parameter:
    T steht für die Zeit, nach der der Ausgang zurückgesetzt wird (Ausgangssignal wechselt von 1 nach 0).
    Remanenz ausgewählt (on) = der Zustand wird remanent (dauernd) gespeichert.

Wischrelais Impulsausgabe, Flankengetriggert

Ein Eingangsimpuls erzeugt nach einer parametrierbaren Zeit am Ausgang eine parametrierbare Anzahl Signale von parametrierbarer Ein-/Aus-Dauer (retriggerbar).

  • Über den Eingang Trg (Trigger) starten Sie die Zeiten für das flankengetriggerte Wischrelais.
  • Über den Eingang R setzen Sie die aktuelle Zeit Ta und den Ausgang auf Null zurück.
  • Ausgang Q schaltet mit Ablauf der Zeit TL ein und nach Ablauf von TH aus.
  • Parameter:
    TH, TL: Die Impulsdauer TH und die Impulspausendauer TL können angepasst werden.
    N bestimmt die Anzahl der Taktzeiten TL/TH:
    Wertebereich: 1 bis 9.
    Remanenz ausgewählt (on) = der Zustand wird remanent (dauernd) gespeichert.

Komfortschalter (Treppenhausautomat)

Schalter mit zwei verschiedenen Funktionen:
- Stromstossschalter mit Ausschaltverzögerung
- Schalter (Dauerlicht)

  • Über den Eingang Trg (Trigger) schalten Sie den Ausgang Q ein (Dauerlicht) oder mit Ausschaltverzögerung aus. Bei eingeschaltetem Ausgang Q kann dieser mit Trg zurückgesetzt werden.
  • Über den Eingang R setzen Sie die aktuelle Zeit Ta und den Ausgang zurück.
  • Der Ausgang Q schaltet mit Trg ein und schaltet je nach Länge des Impulses an Trg nach einer parametrierbaren Zeit wieder aus oder wird durch erneutes Betätigen von Trg zurückgesetzt.
  • Parameter:
    T gibt die Ausschaltverzögerungszeit an. Der Ausgang wird zurückgesetzt (Wechsel von 1 nach 0), wenn die Zeit T abläuft.
    TL Zeitdauer, die der Eingang gesetzt sein muss, um die Dauerlichtfunktion zu aktivieren.
    T! Zeitvorgabe für die Einschaltverzögerung der Vorwarnzeit. (Zeit vor Ende der Ausschaltverzögerung)
    T!L: Länge der Ausschaltvorwarnzeit.
    Remanenz ausgewählt (on) = der Zustand wird remanent (dauernd) gespeichert.

Wochenschaltuhr

Der Ausgang wird über ein parametrierbares Ein- und Ausschaltdatum gesteuert. Jede mögliche Kombination von Wochentagen wird unterstützt.

  • Über die Parameter No1, No2, No3 (Nocken) stellen Sie die Einschalt- und Ausschaltzeitpunkte für jeweils einen Nocken der Wochenschaltuhr ein.
    Für
    jeden Nocken geben Sie den Wochentag und die Uhrzeit der Ein- und Ausschaltzeiten an.
  • Sie geben an, ob die Wochenschaltuhr bei Aktivierung einen Zyklus lang eingeschaltet und dann zurückgesetzt wird.
    Der Impulsparameter gilt für alle drei
    Nocken.
  • Ausgang Q schaltet ein, wenn der parametrierbare Nocken eingeschaltet ist.
  • Die Wochenschaltuhr benötigt keinen Eingang!

Jahresschaltuhr

Der Ausgang wird über ein parametrierbares Ein- und Ausschaltdatum gesteuert. Sie können die Schaltuhr so einstellen, dass Sie jährlich, monatlich oder auf benutzerdefinierter Basis aktiviert wird. In jeder Betriebsart können Sie den Ausgang der Schaltuhr während des definierten Zeitraums auch als Impulsausgang einrichten.
Der Zeitraum lässt sich innerhalb
des Datumsbereichs vom 1. Januar 2000 bis zum 31. Dezember 2099 einrichten

  • Über den Parameter No (Nocken) stellen Sie die Betriebsart und den Einschalt und Ausschaltzeitpunkt ein. Ausserdem geben Sie an, ob es sich bei dem Ausgang um einen Impulsausgang handelt.
  • Ausgang Q schaltet ein, wenn der parametrierte Nocken eingeschaltet ist.

Astronomische Uhr

Die Sonderfunktion "Astronomische Uhr" dient dazu, einen Ausgang basierend auf der Ortszeit am geografischen Standort des LOGO! 0BA7 oder 0BA8 Geräts zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang auf 1 zu setzen. Der Ausgangszustand dieses Funktionsblocks richtet sich auch nach der Konfiguration der Sommer-/Winterzeitumstellung.

  • Standortinformationen mit Längengrad, Breitengrad, Zeitzone und Verschiebung von TR (Sonnenaufgang) / TS (Sonnenuntergang).
    Eingabe in Grad, Minuten und Sekunden
  • Ausgang Q wird auf 1 gesetzt, wenn die Uhrzeit des Sonnenaufgangs erreicht ist. Q bleibt in diesem Zustand, bis die Uhrzeit des Sonnenuntergangs erreicht ist.

Einstellung für die Stadt Luzern
Breitengrad:   
8°  18'  33.505" E (Ost)
Längengrad: 47°   3'    0.605" N (Nord)

Stoppuhr

Die Stoppuhr erfasst die seit der Aktivierung der Uhr abgelaufene Zeit.

  • En (Enable) ist der Überwachungseingang. LOGO! setzt die abgelaufene Zeit auf 0 und beginnt mit dem Zählen der abgelaufenen Zeit, wenn En von 0 nach 1 wechselt.
    Beim Wechsel von En von 1 zu 0 wird die abgelaufene Zeit eingefroren.
  • Eine steigende Flanke (Wechsel von 0 nach 1) am Eingang Lap lässt die Stoppuhr pausieren und setzt den Ausgang auf die Pausierzeit.
    Eine fallende Flanke
    (Wechsel von 1 nach 0) am Eingang Lap setzt den Betrieb der Stoppuhr fort und setzt den Ausgang auf die aktuell abgelaufene Zeit.
  • Ein Signal am Eingang R (Reset) löscht die aktuell abgelaufene Zeit und die Pausierzeit.
  • Zeitbasis für die abgelaufene Zeit, kann auf Stunden, Minuten, Sekunden oder 1/100stel Sekunden eingestellt werden
  • Der Ausgang AQ gibt den Wert der aktuell abgelaufenen Zeit aus, wenn am Eingang Lap eine fallende Flanke anliegt (Wechsel von 1 nach 0), und er gibt den Wert der Pausierzeit aus, wenn am Eingang Lap eine steigende Flanke (Wechsel von 0 nach 1) anliegt. Eine steigende Flanke (Wechsel von 0 nach 1) setzt den Wert am Ausgang AQ auf 0 zurück.

Sonderfunktionen Zähler
Vor-/Rückwärtszähler

Je nach Parametrierung wird durch einen Eingangsimpuls ein interner Zählwert aufwärts
oder abwärts gezählt. Bei Erreichen der parametrierbaren Schwellwerte wird der Ausgang
gesetzt bzw. zurückgesetzt. Die Zählrichtung kann über den Eingang Dir verändert werden.

  • Über den Eingang R (Reset) setzen Sie den internen Zählwert und den Ausgang Q auf den Startwert (StartVal)
  • Diese Funktion zählt am Eingang Cnt die Zustandsänderungen von Zustand 0 nach Zustand 1. Die Zustandswechsel von 1 nach 0 werden nicht gezählt.
    • Verwenden Sie die Eingänge I3, I4, I5 und I6 für schnelle Zählvorgänge (LOGO! 12/24RC/RCo, LOGO! 12/24RCE, LOGO! 24/24o und LOGO! 24C/24Co)
    Max. 5 kHz, wenn der schnelle Eingang direkt mit dem
    Funktionsblock Vor-/Rückwärtszähler verbunden ist.
    • Verwenden Sie einen beliebigen anderen Eingang oder ein Schaltungsteil für geringe Zählfrequenzen (4 Hz oder kleiner).
  • Über den Eingang Dir (Direction) geben Sie die Zählrichtung an:
    Dir = 0 = Vorwärtszählend
    Dir = 1 = Rückwärtszählend
  • Ausgang Q wird in Abhängigkeit vom Aktualwert Cnt und den eingestellten Schwellwerten gesetzt oder zurückgesetzt.
  • Parameter:
    On = Einschaltschwelle / Wertebereich: 0 bis 999999
    Off = Ausschaltschwelle / Wertebereich 0 bis 999999
    Startwert = Initialwert, ab dem entweder vorwärts oder rückwärts gezählt wird.
    Remanenz ausgewählt (on) = der Zustand wird remanent (dauernd) gespeichert.

Betriebsstundenzähler

Wenn der Überwachungseingang gesetzt wird, läuft eine parametrierbare Zeit ab. Der Ausgang wird gesetzt, wenn die Zeit abgelaufen ist.

  • Mit der steigenden Flanke (Wechsel von 0 nach 1) am Eingang R (Reset) wird der Zähler für die Restzeit (MN) auf den parametrierten Wert MI gesetzt und der Ausgang Q wird zurückgesetzt.
  • En ist der Überwachungseingang. LOGO! misst die Zeit, in der dieser Eingang gesetzt ist.
  • Mit der steigenden Flanke am Rücksetzeingang Ral (Reset all) werden der Betriebsstundenzähler (OT) und der Ausgang zurückgesetzt, und der Zähler für die Restzeit (MN) wird auf das parametrierten Wartungsintervall (MI) gesetzt:
    • Ausgang Q = 0
    • Gemessene Betriebsstunden OT = 0
    • Verbleibende Restzeit des Wartungsintervalls MN = MI
  • Wenn die Restzeit MN = 0 ist (siehe Timing-Diagramm), dann wird der Ausgang zurückgesetzt.
    • Bei "Ausgang Q = 0 wenn R+En", falls R = 1 oder Ral = 1 oder En = 0
    • Bei "Ausgang Q = 0 wenn 0:R", falls R = 1 oder Ral = 1
  • Parameter:
    MI: Vorzugebendes Wartungsintervall in Einheiten von Stunden und Minuten Wertebereich: 0000 h bis 9999 h, 0 m bis 59 m
    OT: Aufgelaufene Gesamtbetriebszeit. Ein Offset kann in Stunden und Minuten vorgegeben werden. Wertebereich: 00000 h bis 99999 h, 0 m bis 59 m
    Ausgang Q = 0 =
    • Auswahl "R":
    Q = 1, falls MN = 0;
    Q = 0, falls R = 1 oder Ral = 1
    • Auswahl "R+En":
    Q = 1, falls MN = 0;
    Q = 0, falls R = 1 oder Ral = 1 oder En = 0.

Sonderfunktionen Sonstige
Selbsthalterelais (Selbsthaltung)

Über einen Eingang S wird der Ausgang Q gesetzt. Über einen anderen Eingang R wird der Ausgang wieder zurückgesetzt.

  • Über den Eingang S (Set) setzen Sie den Ausgang Q auf 1.
  • Über den Eingang R (Reset) setzen Sie den Ausgang Q auf 0 zurück. Wenn S und R gleichzeitig 1 sind, dann wird der Ausgang Q zurückgesetzt (Rücksetzen hat Vorrang vor Setzen).
  • Ausgang Q schaltet mit S ein und bleibt ein, bis der Eingang R gesetzt wird.
  • Parameter:
    Remanenz ausgewählt (on) = der Zustand wird remanent (dauernd) gespeichert.

Stromstoss-Relais (Schrittschalter)

Das Setzen und Rücksetzen des Ausgangs wird jeweils durch einen kurzen Impuls auf den Eingang realisiert.

  • Über den Eingang Trg (Trigger) schalten Sie den Ausgang Q ein und aus.
  • Über den Eingang S (Set) setzen Sie den Ausgang auf 1.
  • Über den Eingang R (Reset) setzen Sie den Ausgang auf 0 zurück.
  • Ausgang Q schaltet mit Trg ein und mit dem nächsten Trg wieder aus, falls S und R = 0.
  • Parameter:
    Auswahl: RS (Vorrang Eingang R) oder SR (Vorrang Eingang S)
    Remanenz ausgewählt (on) = der Zustand wird remanent (dauernd) gespeichert.

Meldetext

Diese Funktion zeigt Meldetexte und Parameter anderer Blöcke im Betriebszustand RUN der LOGO! auf dem integrierten LOGO! Display oder dem LOGO! TDE an.

  • Ein Wechsel des Zustands von 0 auf 1 am Eingang En (Enable) startet die Ausgabe des Meldetexts.
  • Eingang P ist die Priorität des Meldetexts. 0 ist dabei die niedrigste, 127 die höchste Priorität.
    Ack = Quittierung des Meldetexts
  • Ausgang Q bleibt gesetzt, solange der Meldetext ansteht.
    Ein folgender Merker im Ausgang setzt die Displayfarbe

Parameter:
  • Text: Eingabe des Meldetextes
  • Par: Parameter oder Aktualwert einer bereits programmierten anderen Funktion, der numerisch oder als Balkendiagramm angezeigt werden kann (siehe "Darstellbare Parameter oder Aktualwerte")
  • Time: Anzeige der ständig aktualisierten Uhrzeit
  • Date: Anzeige des ständig aktualisierten Datums
  • EnTime: Anzeige des Zeitpunkts des Zustandswechsels von 0 auf 1 am Eingang En
  • EnDate: Anzeige des Datums des Zustandswechsels von 0 auf 1 am Eingang En
  • E/A-Zustandsnamen: Anzeige des Namens eines digitalen Eingangs- oder Ausgangszustands, z.B. "Ein" oder "Aus" LOGO! 0BA8 Geräte können die
    Zustandsnamen der folgenden Elemente anzeigen:
    Digitaleingänge
    • Digitalausgänge
    • Merker
    • Cursortasten
    • LOGO! TDE-Funktionstasten
    • Schieberegisterbits
    • Funktionsblockausgänge
  • Analogeingang: Anzeige des im Meldetext gezeigten und nach der Analogzeit aktualisierten Analogeingangswerts
  • Skalierungszeit: Anzeige des Aktualwerts eines referenzierten Funktionsblocks als Zeitwert mit der Skalierung, die für den Funktionsblock des Meldetexts als Zeitbasis
    konfiguriert wurde. Mögliche Formate der Zeitanzeige:
    Stunden: Minuten: Sekunden . Millisekunden
    • Stunden: Minuten: Sekunden
    • Stunden: Minuten
    • Stunden
    (Beispiel: "01: 20 : 15 .15")
    Symbol: Anzeige von Zeichen aus den unterstützten Zeichensätzen
  • Symbol: Anzeige von Zeichen aus den unterstützten Zeichensätzen

© Copyright by Robert Bayard, 07.03.2018
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